Ja zur Ehe für Alle schafft endlich Rechtssicherheit für gleichgeschlechtliche Paare

Dieser Erfolg für die Gleichstellung begann vor 23 Jahren mit grüner Pionierarbeit und wurde heute von den GRÜNEN zusammen mit vielen weiteren Verbündeten erreicht: Das Ja zur Ehe für alle ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu gleichen Rechten für alle. 

Über zwanzig Jahre nachdem die grüne Nationalrätin Ruth Genner den ersten Vorschlag für die Ehe für alle im Bundesparlament eingereicht hat, freuen sich die GRÜNEN Baselland und Basel-Stadt über diesen historischen Sieg für die Gleichstellung. Eine Generation später zeigt das klare Ja, dass gleichgeschlechtliche Liebe in der breiten Gesellschaft akzeptiert ist, und dass sich die Mehrheit für eine offene, tolerante und vielfältige Schweiz einsetzt. Umso motivierter geht unser Engagement für diese Werte weiter, denn Homophobie ist in unserer Gesellschaft leider immer noch präsent, und nach wie vor sind Frauen und LGBTIQA+-Menschen in der Schweiz strukturell und rechtlich nicht gleichgestellt. Auf dem Weg hin zu gleichen Rechten für alle Menschen markiert das heutige Ja einen wichtigen Meilenstein.

Dass die 99%-Initiative heute keine Mehrheit gefunden hat, bedauern die GRÜNEN Basel-Stadt und Baselland. Die Initiative hätte mehr soziale Gerechtigkeit ermöglicht, den Service Public gestärkt und der grosse Teil der Bevölkerung hätte von ihrer Annahme profitiert. Die GRÜNEN Baselland und Basel-Stadt werden sich weiterhin für mehr Steuergerechtigkeit einsetzen – nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass die bürgerlichen Parteien mit der Abschaffung der Stempelsteuer bereits die nächsten, teuren Steuerprivilegien aufgegleist haben.

Fleur Weibel

Frauennetzwerk BL & BS
Soziologin, Geschäftsleiterin Think Tank Gender & Diversity

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  • Im Grossen Rat seit 01.02.2021 (Gesundheits- und Sozialkommission)