Schlechte Messwerte müssen Massnahmen nach sich ziehen

Bedingt durch die Klimaerwärmung wird sich die Luftqualität verschlechtern mit steigenden Gesundheitskosten. Die Verantwortlichen müssen nun endlich politische Massnahmen ergreifen.

Wiederum hat sich die Luftqualität in der Region stellenweise verschlechtert. Mit der Klimaerwärmung wird es zu noch mehr Hitzesommern kommen und die Luftbelastung wird sich weiter verschlechtern (z.B. Ozon). Die Gesundheitsfolgekosten durch Luftschadstoffe betragen schon heute für Basel-Stadt jährlich über 100 Millionen Franken (LRP 2016, S. 31).

Klimapolitik ist eine soziale Frage

Besonders betroffen von der schlechten Luft sind dabei Personen, welche an exponierten Lagen wohnen, da sie sich keine Wohnung in verkehrsarmen Gebieten leisten können. Es ist verantwortungslos, diese Menschen permanent der schlechten Luft auszusetzen.

Massnahmen sind nun gefordert

Es ist zu begrüssen, dass neu auch Feinstaub PM 2.5 gemessen wird. Das erlaubt eine detailliertere Sicht auf die Feinstaubproblematik und macht deutlich, dass verstärkt Massnahmen ergriffen werden müssen – gerade in der Verkehrspolitik und mit einer grünen Stadtgestaltung. So müsste der Anzug Steinle für mehr Bäume und Begrünung für Basel (17.5448) dringend umgesetzt werden. Zudem sollte sich die Regierung endlich hinter das Ziel der Verkehrsreduktion stellen statt weitere Autobahnumfahrungen zu planen.

Der Dieselskandal in Deutschland hat gezeigt, wohin es führt, wenn diese Aspekte zu wenig ernst genommen werden und keinerlei Konsequenzen nach sich ziehen.

Raphael Fuhrer

Grossrat
Doktorand/Wiss. Mitarbeiter
Telefon: 044 633 67 37

Infos zur Person

Mandate

  • Grossrat seit 01.06.2016 (Umwelt, Verkehrs- und Energiekommission, Präsident)

Barbara Wegmann

Grossrätin
Projektleiterin Nachhaltigkeit

Infos zur Person

Mandate

  • Im Grossen Rat seit 8.2.2017 (Umwelt, Verkehrs- und Energiekommission)