Kantonale Initiative für mehr Biodiverstität jetzt unterstützen

  • Das ist geschehen: In Basel-Stadt fehlt bisher eine gesetzliche Grundlage für den Schutz der Biodiversität. Das Siedlungsgebiet als Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist gleichzeitig immer wichtiger geworden.
  • So geht’s nun weiter:  Damit das bisherige Engagement von Basel-Stadt für die Biodiversität gestärkt wird, lancieren wir eine Initiative.
  • Das kannst du tun: Mach mit! Sichere uns deine Unterschriften zu. So kann die Initiative einen Blitzstart hinlegen.

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312 Menschen haben bereits unterschrieben. Doch für einen erfolgreichen Initiativstart brauchen wir mindestens 350 Unterschriften.

312

 

INITIATIVBOGEN HERUNTERLADEN

In Basel-Stadt fehlt bisher eine gesetzliche Grundlage für den Schutz der Biodiversität.

Das bestehende kantonale Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz erwähnt die Biodiversität nicht; es fokussiert auf gefährdete und bedrohte
Arten und nicht auf die Biodiversität im Allgemeinen. Deshalb hat zurzeit auch der Schutz der biologischen Ressourcen als Voraussetzung für die Überlebensfähigkeit der menschlichen Zivilisation und als Grundlage von Prosperität und Ernährungssicherheit kein Gewicht.

Was beinhaltet die Initiative?

Die kantonale Biodiversitätsinitiative erweitert das Gesetz um den Biodiversitätsschutz und gibt diesem das notwendige gesetzliche Gewicht. Die Initiative verlangt, dass die Biodiversität, das heisst die Vielfalt von Lebensräumen, die Artenvielfalt von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen sowie deren innerartliche Diversität geschützt und gefördert werden. Die Initiative schafft weiter eine gesetzliche Grundlage für die kantonale Biodiversitätsstrategie mit Aktionsplan und fordert eine kantonale Fachstelle für die Umsetzung  und Koordination des Biodiversitätsschutzes als kantonale Querschnittsaufgabe.

Weshalb ist Biodiversität auch in einem Stadtkanton wichtig?

Die überbaute Fläche hat sich in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz fast verdoppelt, während die landwirtschaftliche Nutzung offener Landschaften intensiviert wurde. Viele naturnahe Lebensräume wurden zerstört und die Biodiversität ist stark zurückgegangen, viele Arten sind lokal verschwunden, ihre genetische Diversität hat abgenommen und viele sind vom Aussterben bedroht.

Der urbane Siedlungsraum als Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist immer wichtiger geworden. Städte können viele naturnahe Flächen mit hoher Biodiversität aufweisen. Viele Pflanzen und Tiere finden zum Beispiel in städtischen Gärten oder Stadtpärken ein Refugium. Mehr als anderswo unterliegt die Biodiversität in Städten dem menschlichen Einfluss. Ob Flächen naturnah gestaltet werden, spielt eine entscheidende Rolle.

Was ist der Unterschied zur eidgenössischen Initiative?

Die eidgenössische Biodiversitätsinitiative ist eine Verfassungsinitiative und enthält relativ allgemeine Aussagen zur Notwendigkeit die Biodiversität zu schätzen. Im Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutzgesetz ist der Biodiversitätsschutz enthalten; das Gesetz wurde geändert, nachdem die Schweiz die internationale Biodiversitätskonvention von Rio ratifiziert hat. Dagegen wird der Biodiversitätsschutz im baselstädtischen Natur- und Heimatschutz nicht erwähnt. Es fehlen also in Basel-Stadt griffige gesetzliche Bestimmungen zum Schutz der Biodiversität.

AUSFÜHRLICHES ARGUMENTARIUM HERUNTERLADEN

Initiativkomitee

Béla Bartha, Wiebke Egli, Harald Friedl, Fina Girard, Thomas Grossenbacher, Raffaela Hanauer, Katja Hugenschmidt (Ökostadt Basel), Xenia Hunter, Daniel Küry, Benjamin Rytz, Urs Schädeli, Jan Schudel, Eva Spehn (Forum Biodiversität Schweiz, SCNAT), Anna Stahl, Jürg Stöcklin.

Spenden


 

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Informiere bitte noch heute deine Freund:innen über die Initiative, indem du den Aufruf für die kantonale Biodiversitätsinitiative auf WhatsApp, Telegram und Threema teilst.