Die Klimagerechtigkeitsinitiative (Basel2030) verlangt ein Nettonull-Ziel für Treibhausgasemissionen bis 2030 und will die Klimagerechtigkeit in der Basler Kantonsverfassung festhalten. Die gegenwärtigen CO2-Emissionen müssen laut aktuellen Berichten so schnell wie möglich gesenkt werden, um eine radikale Veränderung des Klimas noch zu verhindern. Im Hinblick auf internationale Klimagerechtigkeit gilt dies insbesondere für industrialisierte und wohlhabende Nationen wie die Schweiz. Basel-Stadt hat als finanzstarker Kanton die besten Voraussetzungen, in Sachen Klimaschutz voranzugehen.

Die GRÜNEN Basel-Stadt unterstützen das Anliegen der Klimagerechtigkeitsinitiative, denn das verbleibende CO2-Budget lässt nur wenig Spielraum zu und jedes ungenutzte Jahr führt theoretisch zu einem steileren Absenkpfad. Das Netto-Null-Ziel soll muss zudem um ambitionierte Absenkpfade ergänzt werden. Mit der Klimagerechtigkeitsinitiative hat Basel die Chance, jetzt unser Klima zu schützen und unsere Zukunft aktiv zu gestalten.

Die Klimaerhitzung ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit und mit der Ausrufung des Klimanotstands anerkennt der Grosse Rat die Dringlichkeit dieser Krise. Die Umsetzung eines neuen Verfassungsartikels wird einige Jahre in Anspruch nehmen. Beim Klimaschutz gibt es jedoch keine Zeit zu verlieren. Deshalb werden sich die GRÜNEN Basel-Stadt zeitgleich für unmittelbar umsetzbare Massnahmen auf Gesetzesebene einsetzen.

Unser Positionspapier: Basel netto null Zur Webseite des Initiativkomitees

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