Das Referendum wurde am 28. November mit 4919 Unterschriften eingereicht. Vielen Dank allen SammlerInnen und beteiligten Organisationen! Nach der Verifizierung durch die Staatskanzlei wird der Regierungsrat einen Abstimmungstermin festsetzen (ev. 19. Mai 2019).

NEIN zu Energieverschwendung und Mehrverkehr

Das geplante Ozeanium verspricht Nachhaltigkeit, aber der 100-Millionenbau verbraucht gleich viel Energie wie 1‘400 Haushalte. Und sollte das Ozeanium tatsächlich jährlich 500‘000 BesucherInnen anziehen, würde dies zu weiterem Autoverkehr in die Stadt führen.

NEIN zu einem veralteten, teuren Konzept

Die Besucherzahlen von Grossaquarien weltweit sind rückläufig. Auch wenn der Bau des Ozeaniums mit privaten Spenden finanziert wird, droht beim absehbaren Besucherrückgang ein Betriebsdefizit. Wer dann die Zeche zahlen muss, sind die Steuerzahlenden.

NEIN zu scheinheiligen Argumenten

Mit sogenannter «Umweltbildung» wird das Ozeanium angepriesen. Das Grossaquarium soll die Faszination für die Meere wecken und deren Schutz fördern. Bisher kann aber keine einzige Studie beweisen, dass Aquarien solche Ziele erreichen. Fakt ist: Wir zählen so viele Meeresaquarien wie noch nie auf der Welt, doch die Meere sind bedrohter denn je.

Gegen den Grossratsbeschluss für ein Ozeanium haben wir das Referendum ergriffen. Bis voraussichtlich Ende November wollen wir zusammen mit unseren Partnerorganisationen 2’000 Unterschiften sammeln.

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