Gleich vier Frauen nominiert das Bündnis Grüne BastA! jgb für das Frauenstreikjahr 2019. Die letzten Wochen haben es auch in der Basler Politik gezeigt: es braucht Männer und Frauen, die sich in allen Bereichen für Gleichstellung einsetzen. Daneben steht für die Kandidierenden vor allem die aktuelle Klimakatastrophe mit all ihren sozialen Auswirkungen im Zentrum.

Angeführt wird die Liste von Sibel Arslan. Die amtierende Nationalrätin konnte in der vergangenen Amtsperiode ihr politisches Potenzial in Menschenrechts- sowie Gleichstellungsfragen beweisen und so das Bild einer humanistischen und fortschrittlichen Schweiz stärken. Im Wirtschaftsbereich hat sie bei der Schaffung eines fortschrittlichen Aktienrechts unter Wahrung internationaler Umwelt- und Menschenrechtstandards mitgewirkt.

Lea Steinle und Oliver Thommen für die Grünen

Lea Steinle ist Grossrätin in der Bildungs- und Kulturkommission. Sie arbeitet an ihrem Postdoc in Meeresbiologie an der Universität Basel.

Oliver Thommen ist Geschäftsführer der Grünen Basel-Stadt und Vorstand der Grünen Schweiz. Daneben ist er Vorstand beim vpod region basel und engagiert in aussenpolitischen Themen.

Für das jgb steht Jo Vergeat auf der Liste. Mit ihr setzt das junge grüne bündnis nordwest auf kulturelle Teilhabe. Die baldige Grossrätin und Geschäftsführerin von “Kulturstadt jetzt” blickt auf erfolgreiche (Jugend)Kulturprojekte zurück. Für BastA! kandidiert zudem Tonja Zürcher. Sie ist Grossrätin und Geschäftsleiterin des WWF Aargau und verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialpolitischen Themen.

Zwei starke Unterlisten

Weiter wurde die gemeinsame Liste des jungen grünen bündnis nordwest nominiert. Es kandidieren Simon Fankhauser, Raffaela Hanauer, Laura Schwab, Berfin Tuzcu und Reja Wyss. Wichtiges Anliegen ist es, die von den SchülerInnen mit den Klimastreiks hervorgerufene Klimakrise nicht nur ins Bewusstsein der Bevölkerung zu tragen, sondern auch in der Politik umzusetzen.

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit geht aber auch alle Generationen etwas an. Deswegen nominierten die Mitglieder auch eine Ü50-Liste. Patrizia Bernasconi, Thomas Grossenbacher, Anita Lachenmeier, Heidi Mück und Michael Wüthrich überzeugen mit ihrem jahrzehntelangen Einsatz für Menschenrechte, Klimaschutz und Gleichstellung.

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