Weltweit sehen wir immer häufiger Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürren und Stürme, die ganze Dörfer verwüsten und Menschenleben fordern. Naturkatastrophen wie diese hinterlassen nicht nur grosse Schäden, sondern sind auch ein eindringlicher Appell an unsere Verantwortung, für den Schutz unseres Klimas und unserer Umwelt einzustehen. Mit den bislang beschlossenen Klima-Massnahmen erreicht die Schweiz nicht einmal das eigene Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2050. Von der Verpflichtung des Pariser Klimaabkommens, einen gerechten Beitrag ans 1,5-Grad-Ziel zu leisten, ist die Schweiz weit entfernt.
Die Klimafonds-Initiative sorgt dafür, dass die benötigten Mittel zum Schutz von Klima und Biodiversität konsequent und mit sozialgerechten Massnahmen bereitgestellt werden. Die Initiative fordert, dass die Schweiz jedes Jahr zwischen 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandproduktes in den ökologischen Umbau der Schweiz investiert. Es braucht diese Investitionen, damit wir die nötige Veränderung endlich schaffen. Der Klimafonds soll insbesondere für die Dekarbonisierung von Verkehr, Gebäuden und Wirtschaft, den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Stärkung der Biodiversität verwendet werden. Weiter soll der Fonds für die notwendigen Aus-, Weiterbildungs- und Umschulungsmassnahmen eingesetzt werden. Denn es braucht genügend Kompetenzen und mehr Fachkräfte, um die ökologische Wende und den Umstieg auf die erneuerbaren Energien herbeizuführen. Nur so wird sichergestellt, dass niemand durch das soziale Netz fällt und wir die benötigten Fachkräfte für die Jahrhundertaufgaben haben. Die Klimaveränderungen fordern uns zum Handeln auf. Wir haben ein Instrument in der Hand, deshalb stimme auch du am 8. März Ja zur Klimafonds-Initiative.

Florence Brenzikofer, Nationalrätin GRÜNE BL