Wettbewerbsfähige Löhne sind wichtig für Kantonspolizei und alle Einsteiger:innen
Das von der WAK-Minderheit vorgeschlagene Lohnmassnahmenpaket stärkt die Attraktivität des Kantons nicht nur für die Kantonspolizei sondern für alle Einstiegslöhne.
Der Sonderbericht der GPK hat gezeigt, wie wichtig die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Kantonspolizei sind. Der Regierungsrat hat in Zusammenarbeit mit den Interessensverbänden und den Angestellten ein ausgewogenes Massnahmenpaket für die Löhne im Kanton vorgelegt.
Der Kanton hat in gewissen Branchen vergleichsweise tiefe Einstiegslöhne, obwohl die Lebenshaltungskosten im Stadtkanton deutlich höher sind.
Ein Viertel geht bis 2034 in Pension
Die Anhebung der Lohnkurve ist eine notwendige Massnahme, um mit anderen Kantonen bei den Einstiegslöhnen mitzuhalten und so die Arbeitgeberattraktivität bei den jungen Arbeitnehmenden zu steigern. Der Kanton Basel-Stadt reagiert damit auch auf die demografische Entwicklung mit anstehenden Pensionierungen eines Viertels der Belegschaft in den nächsten zehn Jahren.
Das Lohnmassnahmenpaket stellt eine richtige und qualitativ gute Erledigung der kantonalen Aufgaben sicher. Die GRÜNEN Basel-Stadt erachten, wie die Minderheit, ein aktives und vorausschauendes Handeln im Hinblick auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel unverzichtbar.
Der Mehrheitsvorschlag gefährdet das mit den Sozialpartner:innen ausgearbeitete Paket, droht Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen und ist durch das Konkurrenzverbot demokratiepolitisch fragwürdig.