Fraktion GRÜNE/jgb reicht Vorstoss-Paket zu Hitzeschutz ein
Aufgrund der erneuten Hitzeperioden reicht die Fraktion GRÜNE/jgb sechs Vorstösse für Hitzeschutzmassnahmen ein.
Obwohl eine Hitzeperiode nach der anderen den Kanton Basel-Stadt heimsuchen und ein Temperaturrekord aufgestellt wurde, sind vom Regierungsrat keine Sofortmassnahmen getroffen oder kommuniziert worden. Die Fraktion GRÜNE/jgb sieht dringenden Handlungsbedarf und reicht deshalb sechs Vorstösse ein.
Motion betreffend Schutzräumen bei extremer Hitze
Während Hitzeperioden ist es wichtig, dass der Körper regelmässig abkühlen kann. Für einige Personen ist dies in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich, weshalb sie auf kühle, öffentlich zugängliche Räume angewiesen sind. Die Motion verpflichtet den Regierungsrat, mehr solche Schutzräume und deren Zugang für vulnerable Personen zu schaffen.
Anzug betreffend Verkehrsregime während Hitzeperioden
Während Hitzeperioden nimmt auch die Luftqualität deutlich ab. Gleichzeitig sorgen motorisierte Fahrzeuge im Stehen und Fahren für zusätzliche Hitze. Um diesem doppelten Schaden für Mensch und Umwelt während Hitzeperioden zu begegnen, soll der Regierungsrat berichten, wie der stehende und fahrende MIV während Hitzeperioden eingeschränkt werden und ob der ÖV in dieser Zeit dafür kostenfrei sein kann.
Interpellation: Schutz vor extremer Wärme in Gebäuden angesichts sich häufender sommerlicher Hitzeperioden infolge der Klimaerwärmung
Die intensiveren Hitzewellen gefährden insbesondere die älteren Menschen in Basel-Stadt. Da Photovoltaik im Sommer ausreichend Strom liefert, sollten Bewilligungshürden für Klimaanlagen gesenkt werden, wie der Regierungsrat auch in der Beantwortung des Anzug Seiler in Aussicht stellt. Die Interpellation will davon ausgehend vom Regierungsrat wissen, wie die geplante Vereinfachung der Komfortkühlung geplant ist und welche Sofortmassnahmen bis zum nächsten Sommer möglich sind.
Interpellation betreffend Klimanotstand: Die Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive – ein Beschleunigungskonzept für Basel-Stadt
Der Grosse Rat hat unlängst Mittel gesprochen für eine klimaadaptive Stadtplanung im Zuge des Ausbaus der Fernwärme. Aufgrund der zunehmenden Hitzeperioden kommt der Entsiegelung und Begrünung eine noch drängendere Rolle zu, da sie auch mikroklimatisch für Entlastung sorgen können. Die Interpellation will vom Regierungsrat wissen, wie diese Entsiegelung und Begrünung beschleunigt werden kann.
Interpellation betreffend die Kosten der Klimakrise
Extremwetterereignisse nehmen durch die Klimakrise deutlich zu. Dadurch entstehen sowohl dem Kanton als auch der Wirtschaft und Privatpersonen zusätzliche Kosten. Die Interpellation möchte Klarheit zum Ausmass dieser von uns allen getragenen Kosten.
Schriftliche Anfrage: Potenziale der Kleinstbegrünung in Basel-Stadt
Während der zunehmenden Hitzeperioden sorgen Entsiegelung und Begrünung auch mikroklimatisch für Entlastung. Solche kleinstflächige Entsiegelung und Mikrobegrünung sollten vermehrt eingesetzt werden, um zum Beispiel an Hotspots den Auswirkungen der Hitze entgegenzuwirken. Die Schriftliche Anfrage möchte vom Regierungsrat wissen, wie und wo solche Massnahmen umgesetzt werden können.